... wieviel ist zuviel...?

Welche Beschäftigung, Trainingsmöglichkeit oder Bespassung hilft dabei, den Hund richtig auszupowern? Und, ist es überhaupt nötiges Ziel, Hunde so sehr zu fordern, damit sie müde werden, oder möchten Hunde einfach nur Hund sein?

 

Als ich mir überlegt habe einen Australian Sheperd ins Haus zu holen, habe ich oft Ratschläge gehört wie "den musst Du aber gut auslasten, damit er zufrieden ist" oder "in meinem Dorf hat eine Frau 3 von denen und sie geht 6 - 8 Stunden pro Tag spazieren"! Ich war natürlich verunsichert und habe mich informiert, dass ich joggen könnte, am Fahrrad laufen, Agility, Frisbee, Dogdancing und was es sonst noch so für Action sorgt.

 

Ziemlich schnell bin ich zu der Erkenntnis gekommen, dass das alles bei uns gar nicht nötig ist. All diese Aktivitäten trainieren den Körper, der dann immer mehr fordert, weil in der Gewöhnung das Bedürfnis liegt, mehr zu bekommen. Er wird nie genug bekommen, kann nicht herunterfahren und entspannen.

 

Für Cody ist es tatsächlich das Grösste, einfach nur Hund zu sein. Soziale Kontakte pflegen, mit seinen Freunden zusammen erkunden, schnuffeln oder spielen.  Wo immer es nicht zu laut ist oder zu viele Menschen hat, war Cody von klein auf mit dabei. Wir gehen in der Regel 2 - 3 Stunden spazieren pro Tag.

 

Unterwegs bauen wir immer wieder kleine Gehorsamkeitsübungen und Spiele ein, welche Cody viel Spass und müde machen. Dazwischen gibt es im Büro oder zu Hause immer wieder Ruhephasen, dass er für sich auf seinem Lieblingsplatz, Ruhe findet und einfach vor sich hin dösen oder beobachten kann.

 

Ich habe hier ein paar von unseren kleinen, alltäglichen Spielen aufgeführt, die man problemlos in seinen normalen Alltag einfügen kann und dem Hund grossen Spass machen. Schlussendlich gibt es da aber viele unterschiedliche Meinungen und seinen Weg muss jeder für sich und seinen Hund selbst finden.


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