Schindeles Heilerde

Schindeles Mineralien (Superbiomin) ist ein Produkt des Holzfabrikanten und Buchautors Robert Schindele (geb. 25. Juni 1932) aus Gesteinsmehl , das als Nahrungsergänzungsmittel und Düngemittel für 19 bis 25 Euro pro Kilo erhältlich ist und insbesondere von der österreichischen Firma Robert Schindele GesmbH aus A-3122 Gansbach (Wachau) vermarktet wird. Das Gesteinsmehl wird aus einem Migmatit-Amphibolit-haltigen Gestein gewonnen. Eine chemische Analyse zeigte, dass es Kieselsäure, Aluminiumoxid und Kaliumoxid, aber auch Kalzium, Eisen, Magnesium sowie Kupfer, Molybdän und Bor enthält. In der Werbung für das Produkt wird angegeben, dass Schindeles Mineralien vulkanischen Ursprungs seien und nach einem Mondkalender ausgerichtet und vermahlen werden. Die Schindeles Mineralien wurden zunächst als Düngemittel in der Forstwirtschaft sowie im Gartenbau verwendet. 1987 baute Schindele eine Gesteinsmehlmühle und bot das Produkt als Nahrungsergänzungsmittel für den Menschen an. In der Werbung wird das gleiche Produkt auch zur äußerlichen Anwendung bei Akne und als Futterzusatz für Haustiere beworben.

Nach Angaben der Robert Schindele GesmbH wird das Gesteinsmehl im eigenen Steinbruch mit Baggern abgebaut und zeitlich nach einem Mondkalender orientiert zerkleinert und gemahlen. Es wird dann zum Versand in Dosen oder vegetarischen Kapseln abgepackt.

Beworben werden Schindeles Mineralien als "Das Superbiomin mit 26 Mineralstoffen für Mensch, Tier und Natur". Laut Schindele habe das Produkt auch gesundheitsrelevante Wirkungen. Zu lesen ist beispielsweise:

Diese Gesteinsart kann Wunder wirken. Jeder, der das Steinmehl geschluckt hat, fühlt sich angeblich wesentlich jünger und vitaler, Männern soll es sogar bei Potenzproblemen helfen. Die in dem Gesteinspulver enthaltenen Mineralien wirken sich auf den Gesundheitszustand positiv aus: Kieselsäure ist gut für die Durchblutung. Kalium wirkt gegen Herzinfarkt. Chrom senkt den Blutdruck, reguliert den Fettspiegel im Blut und erweitert die Gefäße. Magnesium fördert das Wachstum der Zellen, beruhigt die Nerven und hilft gegen Stress.


Schindeles Heilerde, 400 gr. Dose

Schindele´s Mineralien ist ein vulkanisches Gesteinsmehl, das nach dem Mondkalender ausgerichtet fein vermahlen wurde.

Schindele´s Mineralien erfüllen die optimale Versorgung mit Mineralien und Spurenelementen auf natürlicher Basis für Mensch und Tier und entsprechen

damit dem Bedürfnis nach natürlichen anstelle von chemischen Produkten.

Jedes Lebewesen, ob Mensch, Tier oder Pflanze, muss täglich eine bestimmte Menge an Mineralien und Spurenelementen aufnehmen um die vielfältigen

Abläufe in den Zellen und somit die Vitalfunktionen aufrecht zu erhalten.

Heilerde für Hunde – so wenden Sie das Naturheilmittel richtig an

Bei der Heilerde handelt es sich um ein feines Pulver, welches aus Lössablagerungen bereits vor tausenden vor Jahren entstanden ist. Heilerde ist reich an

Mineralien und essenziellen Spurenelementen und wird sowohl innerlich wie auch äußerlich eingesetzt.

  • Genauso wie bei uns wirkt die Heilerde im Körper des Hundes wie ein Schwamm. Das feine Pulver hilft bei der Körperreinigung, indem es giftige
    Substanzen im Darm bindet und aus dem Körper schleust. Aus diesem Grund wird die Heilerde dem Hund gerne bei den verschiedensten Magen-
    Darm-Problemen verabreicht.
  • Dazu gehören beispielsweise Durchfall, Reizdarmsyndrom, Würmer oder Magenschleimhautentzündungen. Allerdings gilt auch hier, bessert sich der
    Zustand nicht innerhalb kurzer Zeit, suchen Sie einen Tierarzt auf. Bei Krankheitssymptomen wie blutigem Durchfall oder blutigem Erbrochenen,
    sowie einer rapiden Verschlechterung des Gesundheitszustands des Tieres, sollten Sie mit dem Besuch beim Veterinär grundsätzlich nicht warten.
  • Heilerde ist keine Nahrungsergänzung, die Sie dem Haustier permanent geben. Heilerde wird dem Hund ausschließlich temporär, das heißt bei
    akuten Beschwerden oder für einen begrenzen Zeitrahmen verabreicht. Während das Pulver bei akutem Durchfall in der Regel zuverlässig hilft,
    schlägt der Effekt bei zu langer Verabreichung ins Gegenteil um. Durch die Heilerde wird eine Verstopfung hervorgerufen. Bei einem Reizdarm
    hat sich übrigens schon häufig eine Heilerde-Kur bewährt. Die genaue Dosierung und den Zeitrahmen sollten Sie jedoch mit dem Tierarzt absprechen.
  • Auch Hunde leiden gelegentlich unter Sodbrennen. Beobachten Sie, dass Ihr Hund häufig schmatzt oder dass er intensiv alles ableckt, sind das
    unter Umständen Hinweise auf Sodbrennen. Wie uns auch hilft vielen Hunden bei akutem Sodbrennen etwas Heilerde.
  • Die Heilerde bindet die überschüssige Säure im Magen und leitet sie aus dem Körper heraus aus. Dadurch wird das natürliche Basen-Säuren-Verhältnis
    im Magen wieder ausgeglichen.  Aber auch hier gilt: Das Verabreichen der Heilerde ist nur als Sofort-Hilfe zu verstehen. Leidet der Hund häufiger unter
    Sodbrennen, versuchen Sie eine Ernährungsumstellung. Tritt dennoch keine Besserung ein, konsultieren Sie den Tierarzt, um eine Magenerkrankung auszuschließen.
  • Leidet Ihr Hund unter einer Vorerkrankung und nimmt er regelmäßig Medikament ein, sprechen Sie sich ebenfalls unbedingt mit Ihrem Tierarzt ab, da es zu
    unerwünschten Wechselwirkungen kommen kann. Im schlimmsten Fall wird die Wirkung der Medikamente drastisch reduziert oder durch die Heilerde sogar
    komplett außer Kraft gesetzt.

Äussere Anwendung der Heilerde
In der freien Natur wenden viele Tiere ebenfalls die unterschiedlichsten Heilmittel an, um Beschwerden zu lindern oder sich zu schützen. Beispielsweise schützen
Elefanten ihre empfindliche Haut vor der prallen Sonne und Insektenstichen, indem sie diese mit Schlamm bedecken. Aus dem gleichen Grund wälzen sich übrigens
auch Schweine im Schlamm.

  • Heilerde wirkt äußerlich angewandt schmerzlindernd, abschwellend sowie antibakteriell. Die Wunde wird durch die Heilerde ausgetrocknet und der Juckreiz,
    wie beispielsweise bei Insektenstichen, wird gelindert. Rühren Sie die Heilerde mit Wasser zu einem dickflüssigen Brei an, den Sie auf der Wunde auftragen.
    Zusätzlich können Sie das Ganze noch mit einem Umschlag fixieren. Aber selbst, wenn der Hund etwas von dem Heilerde-Brei aufleckt, spielt das keine Rolle,
    da es ihm nicht schadet.
  • Hat Ihr Hund schmerzhafte Arthrose, sind kalte Heilerde-Umschlage hilfreich. Den mit kaltem Wasser vermischten Heilerde-Brei großzügig auf der betroffenen
    Stelle auftragen und solange auf der betroffenen Stelle lassen, wie er kühlt. Wärme ist bei Arthrose kontraproduktiv, daher entfernen Sie die Heilerde rechtzeitig.
    Das Gleiche gilt übrigens auch bei anderen Entzündungen des Bewegungsapparates, wie beispielsweise Prellungen oder Sehnenscheidenentzündungen, die Sie
    ebenfalls mit Heilerde behandeln können.
  • Leidet Ihr Hund hingegen unter Krämpfen, wie beispielsweise unter Magenkrämpfen, können warme Heilerde-Wickel hilfreich sein.

 

Zusammensetzung

Mineralien, Silikat, Magnesium, Eisen, Feldspat, Kieselsäure, Calcium, Kalium, Dolomit, Dreischichttonminerale, Spurenelemente, Selen, Kupfer

Mangan, Fluor, Zink

Eigenschaften verschiedener Mineralien in alphabetischer Reihenfolge

Calcium: Ist ein wichtiger Bestandteil für den Aufbau von gesunden Knochen und Zähnen.

Eisen: Ist notwendig für die Blutbildung und den Transport von Sauerstoff in die Gewebe zur Energiegewinnung.

Kalium: Regelt zusammen mit Natrium den Wasserhaushalt im Organismus.

Kieselsäure: Ist am Aufbau von Haaren, Nägeln und Sehnen beteiligt.

Magnesium: Spielt eine wichtige Rolle im Energiestoffwechsel und ist für eine normale Muskelfunktion unerlässlich.

Ist massgeblich beteiligt an der Reizübertragung im Nervensystem bei der Muskelkontraktion.

Phosphor: Ist als Calciumsalz notwendiger Bestandteil der Knochen und notwendig für die Zellfunktionen.

Zink: Ist notwendig für den Aufbau körpereigener Eiweisse und zur Erhaltung des normalen Stoffwechsels der Eiweisse, der Kohlehydrate, der Fette und zur Energiegewinnung.

Allgemein: Sämtliche Mineralien, ob Spuren- oder Mengenelement, sind für den Stoffwechsel unerlässlich.

Fütterungsempfehlung

Hund:

max. 1g/10 kg Körpergewicht/Tag – über das Nassfutter streuen oder beim Barfen unter das fertige Futter rühren – ausreichend Wasser bereitstellen
Hunde im Wachstum: halbe Dosis

Katze:

eine Prise über das Nassfutter geben – ausreichend Wasser bereitstellen

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